WS 2: Differenzreflexive Sportdidaktik: „Das kann wirklich nicht jeder!“

Dr. Kathrin Schulz, Dr. Olga Zitzelsberger (Institut für Sportwissenschaft, Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik)

Dem Sportunterricht werden vielfältige positive Wirkungen auf Sozialisations-, Identitäts- und Bewegungsprozesse zugeschrieben. Dabei ist der Körper der Schüler*innen sowohl Ziel als auch Medium sportunterrichtlicher Leistungs-, Erziehungs- und Bildungsziele. Behinderung, Geschlecht und Migration werden im Sportunterricht unausweichlich körperlich öffentlich sichtbar und beeinflussen in einem hohen Maß, das eigenleiblich/individuelle schulsportliche Erleben der Schüler*innen: z. B. als Verängstigungs- und Beschämungsgrund oder als Quelle einer lustvollen Kompetenzerfahrung körperlicher Leistungsfähigkeit. Nicht zuletzt ist es die Lehrkraft, die auf Wahrnehmung und Deutung körperbezogener Heterogenität einen nachhaltigen Einfluss auf Schüler*innen haben. Die (bewusste) Einflussnahme ist voraussetzungsvoll und soll im Workshop erkundet werden:

  • Was kann eine heterogenitätssensible Lehrkraft wissen?
  • Was muss eine Sport- Lehrkraft können?
  • Was sollte sie wollen?